Verzugszinsen und -Strafen

Verzugszinsen und –Strafen, anwendbar ab 2016

Die Verjährungsfrist dauert grundsätzlich 5 Jahren. Atypisch ist jedoch das Datum, wenn solche Verjährungsfrist beginnt, bzw. am 1. Juli des Folgejahres nach der Entstehung der Steuerverbindlichkeiten.

Für die Steuer entsprechend dem Monat Januar 2016, die am 25. Februar 2016 fällig sind, beginnt die tatsächliche Verjährungsfrist am 1. Juli 2017 und endet am 30. Juni 2022.

Für die Steuer und Gebühren, die wegen einer Verletzung der Strafgesetze nicht gezahlt worden sind, dauert die Verjährungsfrist 10 Jahren ab der Straftat.

Wenn Steuerschulden nicht fristgemäß gezahlt werden, sind dann 3 Typen von Zinsen und Strafen (gem. Art. 174-181 vom Gesetz Nr. 207/2015 – Gesetzbuch der Steuerverfahren) zahlbar, bzw.:

  • Verzugszinsen von 0,02% für jeden Verzugstag, bzw. 7,3%/Jahr.
  • Verzugsstrafen von 0,01% für jeden Verzugstag, bzw. 3,65%/Jahr.
  • Geldstrafen für Anmeldungsunterlassung, entsprechend der Schulden, die anlässlich der Steuerprüfung bestimmt worden sind, aber einschließlich für die Berichtigung einer Fehler auf eigener Initiative: solche Verzugsstrafen sind in Höhe von 0,08% für jeden Verzugstag, bzw. 29,2% / Jahr.

Wenn ein Fehler in einer Anmeldung vorkommt, da einer der angemeldeten Beträge niedriger als tatsächlich sind, dann beträgt die Geldstrafe für Anmeldungsunterlassung fast 30%, abgesehen von den anderen zwei Strafen (Verzugszinsen und -Strafen). Wir können die Steuerbehörde selbstverständlich als großzügig betrachten, da sie keine Geldstrafe wegen Ergänzungssteuererklärungen mehr auferlegt.

Die Geldstrafen werden um 75% herabgesetzt, wenn Sie die zusätzliche Steuer, die durch den Steuerbescheid am Ende der Steuerprüfung bestimmt worden sind, entrichten.

Die Steuerbehörde bestimmt die Höhe der Steuerverbindlichkeiten. Sie selbst können sie als solche annehmen und Sie haben dann den Vorteil einer Herabsetzung von 75% von der Geldstrafe für Anmeldungsunterlassung. Wenn Sie das Ergebnis der Steuerprüfung anfechten, dann ziehen Sie kein Nutzen von solchem Vorteil mehr.

Im Allgemeinen werden Verzugszinsen und –Strafen wegen Anmeldungsunterlassung im Ausmaß von 40,15% im Jahr 2016 sein. Solche Prozentzahl ist leider nicht nur für diversen offenen Steuerschulden anwendbar, aber auch an jenen, die durch Buchhaltungsfehler hervorruft worden sind.

Im Jahr 2015 bestehen Verzugszinsen und –Strafen aus folgenden:

  • Zinsen: 0,03% / Tag bedeutend 10,95% / Jahr.
  • Verzugsstrafen in Höhe von 0,02% / Tag bestehend aus 7,3% / Jahr.

Prozentualer Total 2015: 18,25 % / Jahr.

Jährliche Erhöhung für 2016, im Vergleich zum 2015: 40,15 / 18,25 = 2,2 -> 220 % .

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