Rumänische Steuerklima

Rumänische Steuerklima ist besser im letzten Jahr geworden, der Grad der Steuereinnahme bleibt unzureichend 

In der letzten Zeit verschärften sich die Bemühungen der Steuerbehörden sowohl in der Europäischen Gemeinschaft, als auch dem Ozean gegenüber, alle Besteuerungsquellen aller ihrer Steuerpflichtigen zu identifizieren, unabhängig vom Ort, wo diese erschafft werden, und diese im Ort der Steuerresidenz jedes Steuerzahlers zu besteuern. Damit dieses Ziel möglich wird, haben die Steuerbehörden sich verpflichtet, durch einen permanenten Informationswechsel einanderzu unterstützen. Auch Rumänien ist an dieses Projekt in ihrer Eigenschaft als EU-Mitglied beteiligt. Die Vorteile dieses Vorgehens bleibt aber unklar für Rumänien, da die Steuerbehörden hier haben noch große Probleme eben bei der Einnahme der Steuer vom Inland!

Weil das Finanzministerium nicht imstande ist, ausreichende fällige Steuer einzutreiben, fürchtet sich die Geschäftswelt, dass der Besteuerungsgrad im Jahr 2015 höher wird, unter den verbundenen Druck mehreren Einflüsse: Verpflichtung, das Defizit zu 1,4% vom BIP sowie die Krankenversicherungsabgabe um 5% herabzusetzen, die Erforderlichkeit, den Verteidigungsaufwand infolge der politischen Entwicklungslinien der Zonezu erhöhen,Mitfinanzierung der angenommenen Projekten, ein geschätztes Defizit von ca. 15-20 Mrd. RON. 

Umsatzsteuerminderung ist erforderlich! Aber können wir das tragen?

Die Erhöhung der Steuerlast wäre eine zweckwidrige und völlig ungerechte Maßnahme für jene, die ihre Steuer ordnungsgemäß zahlen. Ich glaube nicht, dass die rumänische Steuerbehörde nicht bewusst sind, dass es ein direkter Zusammenhang zwischen den Steuerbelastungsgrad und das Ausmaß der freiwilligen Regelungseinhaltung, d.h. die Bereitschaft der Steuerpflichtigen, die geschuldeten Steuer richtig und fristgemäß zu zahlen, besteht. Eine einfache Beweisführung finden wir im Vorgang der Eintreibung der Ausgangsumsatzsteuer, die die größte Schwäche ist. Im Jahr 2013 haben wir einen Leistungsgrad in der Anwendung der Umsatzsteuer in Höhe von 56% erreicht, wobei unsere Nachbarn aus Bulgarien 73% verzeichnet haben. Infolgedessen haben wir mit einem Steuersatz von 24% Einzahlungen von Umsatzsteuer von 8,47% vom BIP erreicht und Bulgarien hat mit einem Steuersatz von nur 20% eben 9,22% ihres BIP errungen! Das beweist deutlich, dass niedrigere Steuersätze mehr Geld zur Staatsschatzkammer einbringen! Leider ist es aber für das Finanzministerium leichter, Steuersätze zu erhöhen als Steuer einzutreiben! 

Erfolg gibt es auch!

Der „PayingTaxes 2015”-Bericht markiert das Steigen Rumäniens um 76 Stellen in einer Rangliste, die die Tätigkeit der Steuerbehörden aus 189 Wirtschaften aller Welt gemessen hat. In dieser Rangordnung genießt Rumänien die bedeutendste Zunahme des Jahres 2015!

Die Verbesserung der Verhältnisse zwischen Finanzbehörden und den Steuerpflichtigen wardank mehreren Projekten möglich. Darunter erwähnen wir: Erweiterung der Online-Anmeldung und –Zahlung von Steuerverbindlichkeiten, das Projekt der Informatisierung der Steuerbehörde, in Partnerschaft mit der Weltbank, das eine Effizienzerhöhung in der Eintreibung der Steuer und Sozialabgaben sowie der Steuerdisziplin und eine Minderung der Bürokratiebezweckt hat

Im Vergleich zu den Daten vom vorigen Jahr, hebt den Bericht „PayingTaxes 2015” folgenden Tatsachen hervor:

  • die Anzahl der Stunden, die für Steuerzahlung nötig sind, ist von 200 zu 159 zurzeit verringert.
  • die Anzahl der Zahlungen ist von 39 zu 14 gesunken.
  • das Ausmaß der Steuer und Abgaben vom Gesamtgewinn ist ein bisschen gestiegen, von 42,9% zu 43,2%.

Im Vergleich zu den anderen Staaten der Ost- und Mitteleuropa hat Rumänien den größten Erfolg in der Effizienzerhöhung der Steuerzahlung in den letzten zwei Jahren erfahren, wobei sie jetzt höher als Staaten wie Ungarn (88. Stelle), Polen (87. Stelle), Tschechien (119. Stelle), Slowakei (100. Stelle) oder Bulgarien (89. Stelle) rangiert.

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