Prüfung der Finanzberichte

Eine neue Finanzministeriumsverordnung ist am 1. Januar 2015 unter der Nummer 1802/2014 in Kraft getreten, im Sinne der Bewilligung der Buchhaltungsregelungen im Einklang mit der Richtlinie Nr. 34/2013. Die Neuigkeiten sind durch zwei unterschiedlichen Ansätzen hervorruft: die erste ist eine Umklassifizierung der Unternehmen und Betriebe in den folgenden Kategorien: Kleinstbetriebe, Kleinbetriebe, Mittel- und Großunternehmen und abhängig von solcher Klassifizierung muss jeder Betrieb verkürzten oder erweiterten Jahresabschlüsse erstellen. Zweitens geht es um eine Umsetzung mehrerer internationalen Rechnungslegungsvorschriften im Rahmen des Nationalrechtes, außer jenen, die schon inländisch übernommen worden sind.

Kleinstbetriebe sind jene Betriebe, die am Bilanzstichtag die Grenzwerte von mindestens zwei von den drei folgenden Kriterien nicht überschreiten:
a) Gesamtaktiva: 350 000 EUR;
b) Nettoumsatz: 700 000 EUR;
c) durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Verlauf des Geschäftsjahres: 10.

Kleinbetriebe sind jene Betriebe, die am Bilanzstichtag nicht in der Kategorie der Kleinstbetriebe eingegliedert sind und die Grenzwerte von mindestens zwei der folgenden drei Kriterien nicht überschreiten:
a) Gesamtaktiva: 4.000.000 EUR;
b) Nettoumsatz: 8.000.000 EUR;
c) durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Verlauf des Geschäftsjahres: 50.

Mittel- und Großunternehmen sind jene Unternehmen, die am Bilanzstichtag die Grenzen von mindestens zwei der folgenden drei Kriterien überschreiten:
a) Gesamtaktiva: 4.000.000 EUR;
b) Nettoumsatz: 8.000.000 EUR;
c) durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Verlauf des Geschäftsjahres: 50.

Solche Klassifizierungskriterien werden im Sinne der Bestimmung des Jahresabschlussformats und der Anzahl der Bestandteile aus solchen Finanzberichten berücksichtigt.

Prüfung der Finanzberichte beginnend mit dem Geschäftsjahr 2015

Jene Unternehmen und Betriebe, die am Bilanzstichtag die Grenzwerte von mindestens zwei der folgenden drei Kriterien überschreiten:
a) Gesamtaktiva: 3.650.000 EUR;
b) Nettoumsatz: 7.300.000 EUR;
c) durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Verlauf des Geschäftsjahres: 50,

müssen geprüft werden.

Solche Unternehmen müssen sich einer Wirtschaftsprüfung sich unterziehen, wenn sie solche Grenzwerte während zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren überschreiten. Solche Unternehmen sind hingegen von ihrer Pflicht befreit, ihre Jahresabschlüsse zu prüfen, wenn sie die Grenzwerte von zwei der drei oben genannten Kriterien während zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren nicht überschreiten.

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