Neue Regelungen hinsichtlich der 9%-ige reduzierte Umsatzsteuer für touristische Dienstleistungen

Im Amtsblatt Rumäniens Nr. 46 vom 20.01.2015 ist der Regierungserlass Nr. 20/2015 zur Änderung des Absatzes (6) und des Punktes 23 vom 6. Titel “Umsatzsteuer” von den Methodologischen Regelungen zur Anwendung des Gesetzes Nr. 571/2003 (Steuergesetzbuch).

Ab dem 20.01.2015 wird der reduzierten Mehrwertsteuersatz von 9%, der unter Art. 140 Absatz (2), Punkt «f» vom Steuergesetzbuch vorgeschrieben ist, für die folgenden Arten von Unterkunft im Rahmen von touristischen Beherbergungsstätten anwendbar und zwar:

a) Unterkunft ohne Frühstück;

b) Zimmer mit Frühstück – vorherbestimmte Kombination von Unterkunft mit Frühstück, die unter einem Gesamtpreis verkauft wird oder zum Verkauf angeboten wird;

c) Zimmer mit Halbpension – vorherbestimmte Kombination von Unterkunft mit Frühstück und Mittagessen oder Abendessen, die unter einem Gesamtpreis verkauft wird oder zum Verkauf angeboten wird;

d) Unterkunft mit Vollpension – vorherbestimmte Kombination von Unterkunft mit Frühstück und Mittagessen und Abendessen, die unter einem Gesamtpreis verkauft wird oder zum Verkauf angeboten wird;

e) Pauschalreise – vorherbestimmte Kombination von Unterkunft mit Frühstück und Mittagessen und Abendessen, einschließlich der Imbisse zwischen den Mahlzeiten und jeglichen anderen Dienstleistungen von touristischen Unterhaltung, die durch die eigenen Mitteln der Beherbergungsstätten gesichert werden, wobei solche Kombination unter einem Gesamtpreis verkauft wird oder zum Verkauf angeboten wird.

Der 9%-ige Satz ist auch im Fall der Weiterverrechnung (wegen der Reisevermittlung) der gleichen Kosten solcher Geschäfte anzuwenden. Davon ausgenommen sind jene Umstände, wenn der Sondersteuerstatus der Reisebüros unbedingt anwendbar ist.

Zu dieser Zeit darf der reduzierte Steuersatz von 9% sowohl von den Hotels, die unmittelbar die oben genannten Typen von Beherbergungsangeboten verkaufen, als auch von den Reisebüros, die von Hotels solche Pauschalreisen erwerben und sie den Endverbrauchern zum gleichen Wert weiterverkaufen, angewandt werden.

Infolgedessen, wenn keine weiteren Vorschriften ausgegeben werden, die auch den Reisemaklern ermöglicht, den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 9% auf ihren Provision anzuwenden, dann bleibt diese Vorschrift sinnlos für Reisebüros.

Lasă un răspuns