MwSt Abzugsfähigkeit – Brennstoff

Die Autos der Unternehmen können zu drei Zwecken verwendet werden – ausschließlich zur Ausübung der Tätigkeit, ausschließlich zur privaten Nutzung der Angestellten oder zur gemischten Nutzung.

Die Aufwendungen und die MwSt für die Kraftfahrzeuge mit einem Gewicht großer als 3.500 und mit mehr als 9 Sitze, einschließlich dem Sitz des Fahrers sind als abzugsfähig betrachtet. Abzugsfähig sind auch die Aufwendungen und die MwSt für irgendwelchen Typ von Kraftfahrzeug, das in einer  der folgenden Situationen verwendet wird:

  • Ausschließlich für Notfalldienste, Wach- und Sicherheitsdienste und Kurierdienste;
  • Von Vermittlern
  • Für Beförderung von Personen gegen Entgelt, einschließlich Taxi Dienste;
  • Für Dienstleistungen gegen Entgelt, einschließlich für die Vermietung an andere Personen oder für die Schulung leistet von den Fahrschulen;
  • Als Waren, für geschäftliche Nutzung.

Gemischte Nutzung

Abzugsfähig bis zum 50% sind auch, gemäß den gesetzlichen Vorschriften, die Aufwendungen, die mit den Kraftfahrzeugen, die nicht lediglich geschäftlich verwendet werden und die nicht mehr als 3.500 Kg. und 9 Sitze haben, verbunden sind  (ausgeschlossen ist die Abschreibung, wofür die Sonderbestimmungen gelten).

Die 50% Abzugsfähigkeitsregel wird auch auf das Vorsteuerabzugsrecht für die oben erwähnten Kraftfahrzeuge angewandt. Die Aufwendungen, die dieser Begrenzung unterliegen, beinhalten die den Kraftfahrzeugen direkt zurechenbaren Aufwendungen, einschließlich diejenige, die mit den Leasingverträgen verbunden sind, wie zum Beispiel: der Brennstoff, die Ersatzteile, die örtlichen Abgaben, die Kfz.- Pflichtversicherung, die Hauptuntersuchungen, die Miete, die nicht abzugsfähige Aufwendung, die mit der aus der Anwendung der 50% Begrenzung entstandenen Mehrwertsteuer verbunden ist, Zinsen, Provisionen, die ungünstigen Umrechnungsdifferenzen u.s.w.

Völlige Abzugsfähigkeit

Völlige Abzugsfähigkeit wird für die oben genannten Aufwendungen gewährt nur wenn die Kraftfahrzeuge ausschließlich geschäftlich genutzt werden und wenn diese durch Buchführungsunterlagen und Fahrtenbücher begründet sind.  Gemäß der Abgabenordnung sollen die Fahrtenbücher folgende Informationen enthalten:

  • Die Klasse des Kraftfahrzeuges;
  • Der Zweck und Ort der Reise;
  • Die Fahrtkilometer
  • Eigene Norm betreffend den Verbrauch von Brennstoff;

Man kann daher verstehen, dass bei den Kraftfahrzeugen, worauf die 50% Regel angewandt wird, keine Erstellung von Fahrtbücher pflichtig ist.

Sachleistungen

Wenn das Kraftfahrzeug  sowohl geschäftlich als auch für private Nutzung verwendet wird aber gleichzeitig noch als völlig abzugsfähig betrachtet ist, wird die Verwendung des Fahrbuches als Belegdokument empfohlen um bestimmen zu können, wie viel zum geschäftlichen Zweck und wie viel zum Privatgebrauch verwendet wurde.

Gemäß der Abgabenordnung ist die Verwendung zum Privatgebrauch von Kraftfahrzeugen, worauf die 50% Abzugsfähigkeit angewandt wurde, kein Lohneinkommen. Betreffend die Kraftfahrzeuge, wofür völige Abzugsfähigkeit gewährt wurde aber die auch zum Privatgebrauch verwendet werden, wird der Teil, der zum Privatgebrauch verwendet wurde, als Sachleistung betrachtet. Folglich wird die folgende Formel verwendet um den Wert der Sachleistung zu berechnen:

Sachleistung = (1,7% des Eingangswertes oder des Mietwertes geteilt durch die Gesamtzahl der Fahrzeugkilometer gedeckt in einem Monat) und dann multipliziert mit der Anzahl der Kilometer, die zum Privatgebrauch verwendet wurden.

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