Geldstrafen bis zu 8000 RON im Fall der Nichteinhaltung der Kinderrechte in Werbeaktionen

Der Regierungsbeschluss Nr. 75/2015, veröffentlicht am 13. Februar 2015, bestimmt die erforderliche Bedingungen, im Rahmen deren Kinder entgeltlichen Tätigkeiten in den kulturellen, künstlerischen und sportlichen Bereiche, sowie im Werbung- und Modebereich erbringen können.

Bevor ein Kind 14 Jahre alt wird, muss ein entgeltlicher Dienstleistungsvertrag mit dem Veranstalter solcher Tätigkeiten von einem Elternteil oder vom gesetzlichen Vertreter des Kindes unterzeichnet werden. Wenn das Kind schon 14 ist, darf der Vertrag unmittelbar mit dem Kind unterzeichnet werden, nachdem die Eltern oder das gesetzliche Vertreter des Kindes dazu einwilligen. Wenn das Kind das Mindestalter für Einstellung hat (15 Jahre alt, wenn er die Bewilligung der Eltern hat), können Veranstalter mit ihnen Arbeitsverträge abschließen.

Der Beschluss setzt bestimmte strikte Bedingungen hinsichtlich der Weise wie und der Zeit wenn Kinder die oben genannten Tätigkeiten vollführen können. Solche Tätigkeiten dürfen keine Arbeit sein, die für Kinder gefährdend ist. Darüber hinaus, werden es auch bestimmte Stundenintervalle abhängig vom Kinderalter vorgeschrieben, wenn das Kind seine Tätigkeit unter Einhaltung von bestimmten Pausenzeiten ausführen darf.

Während der Erbringung der entgeltlichen Tätigkeiten muss das Kind unbedingt von einem Erwachsenen begleitet werden. Wenn die Eltern ihr Kind nicht begleiten können oder wenn der gesetzliche Vertreter oder eine andere Person, die von den Eltern bzw. vom gesetzlichen Vertreter ernannt wird, nicht dabei sein kann, muss der Veranstalter ihm ein Begleiter zuteilen. Wenn das Kind jünger als 1 Jahr alt ist, müssen die Eltern bzw. der gesetzliche Vertreter dabei sein.

Vor dem Beginn der Tätigkeit ist der Elternteil bzw. der gesetzliche Vertreter verpflichtet, die Sozialdienste des Ortes, wo das Kind wohnhaft ist (SPAS) über die Tätigkeit des Kindes zu benachrichtigen und binnen 10 Werktage ab dem Tag des Tätigkeitsbeginns muss er an SPAS eine zertifizierte Kopie des Vertrags schicken.

Der Veranstalter ist verpflichtet, den Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters ausreichende Informationen hinsichtlich der Art und Abwicklungsbedingungen der Tätigkeit des Kindes, sowie jegliche Elemente, die eine Übernahme der Verantwortung dieser bedeutet. Er muss auch Zugang zu kinderärztlichen Dienstleistungen sichern, dem Kind eine Kabine, Garderobenschränke und –Räume, Hygiene- und Sanitärräumlichkeiten, angemessene Erholung- und Ruheräumlichkeiten zur Verfügung stellen und regelmäßig mit den Eltern bzw. mit dem gesetzlichen Vertreter des Kindes sich in Verbindung setzen.

Jegliche Verletzung der Hauptpflichte gemäß dieser Regelung gilt als Gesetzesverstoß und sie wird mit einer Geldbuße zwischen 1.000 und 8.000 RON bestraft, die abhängig von der tatsächlich verletzten Pflicht variiert.

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