Die rumänische Hinterziehung hat ausgesorgt!

Wir können ruhig bleiben: die rumänische Hinterziehung hat ausgesorgt!

Die Steuerbehörden denken, unsere Kinder sind schon große Steuerhinterzieher!

Überall in der Welt sollte einen solchen Missgriff zu mehreren Entlassungen führen! Aber nicht auch im Land, wo die Steuerbehörden geben vor, dass von den 42 RON, die Kinder monatlich als Zulage vom Staat erhalten, 39 RON zurück gezahlt werden müssen!???

Das Finanzamt Arges hat Mitteilungen gesendet, durch welche fast 11.000 Kinder vom oben genannten Kreis, einschließlich der behinderten Minderjährigen angekündigt worden sind, dass sie rückständige Abgaben zu den Krankenversicherungsbehörden zahlen müssen, wegen ihrer Kinderzulagen, die sie vom Staat erhalten. Diese Nachricht hat schon in der ersten Woche der 2015 alle inländischen Nachrichtensender herumgekreist und die ausländische Presse hat daran riesiges Vergnügen gefunden!

Die Steuerbehörden aus Arges sind der Meinung, dass die Zulagen der Kinder, die sie vom Staat erhalten, Einkommen sind und darum sollten sie auch Krankenversicherungsbeiträge entrichten!

Die Vertreter der Steuerbehörden versuchen jetzt umsonst, Entschuldigungen zu bieten, indem sie sagen, dass EDV-Programme die Schuld dafür tragen. Laut dieser haben EDV-Programme die Kinder als gegenüber dem Staat verschuldet ausgewiesen und die Steuerbescheide seienwegen derSoftware des Hauptamtes für Informationstechnologie im Rahmen des Nationalamtes der Steuerverwaltung („ANAF”) erzeugt. Diese Ausrede kommt, nachdem die Behörden ursprünglich erklärt haben, es geht um eine Bankzinssteuer, die wegen der Nichtentnahme der Kindergelder während 2012 entstanden ist. Ich möchte gern wissen, was für Bank solche Zinsen auszahlt, wenn die 16% Steuer 39 RON beträgt, was bedeutet, dass der jährliche Zins 243,75 RON beträgt, basierend auf einer monatlichen Einlage von 42 RON! Bitte beeilen Sie nicht, wenn sie eine Liste solcher Banken machen!

Auch die lokale Presse vom Kreis Alba hat darüber informiert, dass mehrere Eltern Mahnungen von den Finanzbehörden zu Hause erhalten haben, laut deren sie offene Beträge für ihre minderjährigen Kinder zu zahlen hatten. Die Mahnungen bezogen sich angeblich auf Einkommen vom Jahr 2012, die als Investitionen bezeichnet worden sind, sowie auf Krankenversicherungsabgaben.

Während der rumänische Staat in solcher Weise mit seinen Bürgern und ihren Kindern umgeht, lass uns sehen, wie die Politik anderer Staaten aus Europa auf Thema der Kinderzulage läuft.

Die einfachste Variante in der EU ist die Bestimmung eines Festbetrags für jeden der ersten zwei Kinder, wobei die Zulage für die nächsten Kinder ein bisschen steigt. Die Beispiele sind Deutschland (je 184 Euro für die ersten zwei Kinder, dann 190 Euro, bzw. 215 Euro) und Irland (140 Euro und dann 148 Euro).

Außerhalb der EU hielt sich Norwegen an einen Einzelwert von 129 Euro zuzüglich einer Zusatzzahlung von 42 Euro für die nordischen Regionen.

Es gibt auch die Variante des Gleichheitsprinzips, aber Zulagen werden abhängig vom Kinderalter differenziert.

In Dänemark werden zum Beispiel 145 Euro zwischen 0 und 3 Jahre, 131 Euro zwischen 3 und 7 Jahre und 103 Euro zwischen 7 und 18 Jahre ausgezahlt.

Zum Tausch basieren sich die Niederlande auf eine Erhöhung der Zulagen je nach Alter: für Kinder unter 6 Jahre alt beträgt die Zulage 58 Euro, für jene zwischen 6 und 11 Jahre alt 70 Euro und für jene zwischen 12 und 17 Jahre alt 82 Euro.

Die meisten Staaten kommen einer Erhöhung der Beihilfen für Kinder nach und manche folgen eine ziemlich stark steigende Kurve.

Belgien zahlt monatlich 77 Euro für das erste Kind, 143 Euro für das zweite und 212 Euro für das dritte und die folgenden. Finnland folgt eben ausführlicher die Sozialschutzprinzipien, mit 100 Euro für das erste Kind, 110 für das zweite, 131 Euro für das dritte, 151 Euro für das vierte und 172 Euro für jedes der folgenden Kinder (die Gelder werden für alle Kinder gewährt, wobei die Differenz ist jene, die als Zusatzgeld ausgewiesen ist).

Eine Ausnahme davon ist Großbritannien, die die Variante der Beihilfenabnahme hat, wenn eine Familie mehrere Kinder hat (105 Euro für das erste, bzw. 70 Euro für die folgenden).

Sehr interessant ist, dass Frankreich keine Zulage für das erste Kind einer Familie zahlt, aber es zahlt relativ bedeutende Beträge für das zweite (ca. 120 Euro pro Monat) und das dritte Kind (ca. 155 Euro monatlich). Das führt zur Schlussfolgerung, dass der Staat die Geburtenrate nur von jenem Punkt fördert, wo das Bevölkerungsniveau wieder erzeugt wird und nicht unter jeglichen beliebigen Bedingungen (die Statistik kündigt die Notwendigkeit einer Rate von 2,1 Kinder pro Familie an, damit das Bevölkerungsniveau aufrechterhalten wird).

Das einzige Land, wo die vom Staat zugunsten der Kinder gezahltenGelder vom Familieneinkommen abhängig sind, ist Italien. Die Unterstützung ist erheblich, wenn die Eltern unter 1.000 Euro pro Monat verdienen (d.h. 250 Euro / Monat / Kind), wobei die Beihilfe tief unter 40 Euro / Monat senkt, im Fall von Familienbezügen bis zu 2.500 Euro pro Monat und dann über diese Obergrenze hinaus sogar wegfällt (Beträge stammen aus der annähernden Umrechnung der Jahresbezüge).

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