Den verbundenen Gesellschaften gewährtes Darlehen

Eine neu gegründete X SRL Gesellschaft, die mehrwertsteuer- und gewinnsteuerpflichtig ist, hat als Gründungsmitglieder zwei natürliche Personen mit Beteiligungsanteilen von 30%, bzw. 70%.

Jeder Gesellschafter ist auch Geschäftsführer einer anderen mehrwertsteuer- und gewinnsteuerpflichtigen Gesellschaft.

Sind die drei Gesellschaften als verbunden betrachtet? Wie kann die neu gegründete Gesellschaft von einer der Gesellschaften verliehen werden? Aufgrund einer befristeten Darlehensvereinbarung (ohne Zinsen) oder aufgrund einer Vorausrechnung (die bei Rückzahlung des Vorschusses storniert wird)?

Gemäß Art. 7, Ziffer 26 des Steuergesetzbuches sind die Gesellschaften verbunden weil sie –durch die Anteile der verbundenen natürlichen Personen – mehr als 25% der Beteiligungen indirekt besitzen.

Die gelegentlichen Darlehen – so dass sich diese keine Berufsbezeichnungen aneignen – sind zwischen Gesellschaften gesetzlich nicht verboten.

Unter Berücksichtigung des Status von verbundener Gesellschaft muss X S.R.L die Verletzung des Art. 7, Ziffer 33 des neuen Steuergesetzbuches beachten:

“ 33. Der Fremdvergleichsgrundsatz – wenn die Bedingungen, die in den wirtschaftlichen oder finanziellen Beziehungen festgestellt werden, sich von denjenigen, die zwischen selbstständigen Personen bestehen würden, unterscheiden. 

Aus diesem Grund wird es empfohlen, dass das Darlehen mit einem Zins, der von einer nichtverbundenen Gesellschaft erhoben würde, gewährt wird.

Natürlich wäre eine andere nichtverbundene Gesellschaft berechtigt, diesen Darlehen ohne Zinsen zu gewähren aber für die Anwendung einer vorsichtigen Variante ist es wünschenswert, dass der Vertrag einen Zins vorsieht.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Gesetzgebung keinen verbindlichen Mindestzins vorsieht.

Der Zins muss unter Berücksichtigung folgender Kriterien festgestellt werden: der Betrag und die Dauer des Darlehens, die Merkmale und der Zweck dieses, die Gewährleistung, das Wechselkursrisiko usw.

Zum Beispiel kann der Mindestzins, der auch von den Banken verwendet wird, angewandt werden oder auch der Mindestzins, der beim Abzug vom Art. 27  des Steuergesetzbuches zugelassen wird.

“ (7) Bei den von anderen Entitäten gekriegten Darlehen, mit Ausnahme von denjenigen, die beim Abs. (6) erwähnt sind, sind die abzugsfähigen Zinsen auf Folgendes beschränkt:

a) Der Zinssatz, der von der Währungspolitik der BNR (die Rumänische Nationalbank) festgestellt wird und der dem letzten Monat des Quartals für die Darlehen in RON entspricht

b) Der jährliche Zinssatz von 4% für Darlehen in Fremdwährung.

Der Zinssatz für Darlehen in Fremdwährung wird durch Regierungsbeschluss aktualisiert.”

Es ist sehr wichtig, dass bei der Erstellung der Darlehensvereinbarung keine wesentlichen Elemente, wie die Rückzahlungsdauer, Sanktionen für die Verletzung dieser usw., ausgelassen werden. Ohne diese Elemente könnte die Steuerverwaltung die Operation neu überlegen.

In der Tat muss der Vertrag abgeschlossen werden genauso wie es passiert wäre wenn die Parteien nicht verbunden waren, unter Beachtung der Zahlungsbedingungen.

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