Buchhalterische Monographie betreffend Böresentransaktionen

Kurzfristige Finanzanlagen

werden in den Konten der Gruppe 508 “Kurzfristige Finanzanlagen” gebucht.

Die kurzfristige Finanzanlagen umfassen:
– Aktien bei verbundenen Unternehmen und
– sonstige kurzfristige Anlagen, die ausgegebene und zurückgekaufte Schuldverschreibungen, erworbene Schuldverschreibungen und sonstige Wertpapiere, die zum Zweck der Gewinnerzielung binnen kurzer Zeit angekauft worden sind.

Bewertung der kurzfristigen Finanzanlagen 
Ursprüngliche Bewertung. Am Zugang zum Unternehmensumlauf werden kurzfristigen Finanzanlagen zu Anschaffungskosten bewertet, wobei darunter der Erwerbspreis oder der vertragsmäßige Preis zu verstehen ist.

Im Fall der Wertpapieren des Umlaufvermögens, die auf einem geregelten Markt notiert werden, umfassen die Anschaffungskosten keine Transaktionskosten, die unmittelbar ihrer Anschaffung zurechenbar sind. Solche Kosten müssen in den entsprechenden Aufwandskonten gebucht werden.

Bewertung am Bilanzstichtag. Wertpapiere des Umlaufvermögens (Aktien und sonstige Finanzanlagen), die auf einem geregelten Markt börsennotiert werden, werden zu den Notierungswerten vom letzten Transaktionstag bewertet, und jene, die nicht abgewickelt worden sind, werden zu den Anschaffungskosten bewertet, abzüglich der etwaigen Wertverlustberichtigungen.

Die etwaigen Plus- oder Minusdifferenzen aus der Bewertung dieser werden als Finanzerträge oder –Aufwendungen, im Konto 768 oder ggf. 668 gebucht.

Bewertung am Ausgang. Beim Abfluss der kurzfristigen Finanzanlagen sind die Vorschriften des Punktes 131 aus den Buchhaltungsregelungen im Einklang mit den Vorschriften der 4. Richtlinie der Europäischen Wirtschaftlichen Gemeinschaften anwendbar, bewilligt durch die Verordnung des Ministers der Öffentlichen Finanzen Nr. 1802/2014, bzw. eine der folgenden Methoden werden dabei verwendet:
– FIFO-Methode: zuerst herein, zuerst heraus;
– LIFO-Methode: zuletzt herein, zuerst hinaus;
– GD-Methode: gewichtete Durchschnittsmethode.

Gebuchte Geschäfte 
Wertpapiere werden durch Vermittlung eines Börsenmaklers erworben.
Der Kunde stellt zur Verfügung des Maklers einen vereinbarten Betrag, den der Letztere im Einklang mit den Anweisungen seines Kunden oder auf seine eigene Initiative investieren wird.

Periodisch übermittelt die Investitionsfirma dem Investor einen Kontoauszug, wo die investierten Beträge, sowie die Wertpapiere, wo die Investitionen gemacht worden sind, die ausgeführten Verkauf- und Ankaufsgeschäfte und die Provision der Investitionsgesellschaft erwähnt werden.

1. Erteilung des Auftrags an einem Vermittler im Sinne der Anschaffung von Wertpapieren und tatsächlichen Erwerb von Wertpapieren:
508 “Sonstige Wertpapiere” = 5092 “Verbindlichkeiten für sonstigen kurzfristigen Wertpapiergeschäften”

2. Einzahlung der Beträge im Konto des Maklers:
5092 “Verbindlichk. für sonstigen kurzfristigen Wertpapiergeschäften“ = 5121 “Bankguthaben in RON”3. Aktienverkauf, nachdem Gewinn ergibt
461  “Sonstige Debitoren”   =   %

508     “Sonstige Wertpapiere”
7642    “Erträge aus veräußerten kurzfristigen Investitionen“

3. Aktienverkauf, nachdem Verlust ergibt
%   =  5081 “Sonstige Wertpapiere”
461″Sonstige Debitoren”
6642 “Aufwendungen für veräußerten kurzfristigen Investitionen“

Der Ausgangswert der Wertpapieren wird durch eine der folgende Methoden: FIFO, LIFO oder GD-Methode ermittelt, ähnlich der Ausgänge von Vorräten.

4. Abrechnung der Makler-Provisionen:

622 “Provisionen und Honorare” = 461 “Sonstige Debitoren ”

5. Die Einnahme der Beträge aus dem Konto des Maklers, die als Nettoverkaufsgewinn gelten (eingenommene Beträge – abgerechneten Provisionen) oder beim Kontenausgleich:

5121 “Bankguthaben in RON” = 461″Sonstige Debitoren”

6. Die Bewertung der Wertpapiere zum Bilanzstichtag erfolgt zum Wechselkurs des letzten Transaktionstags.
– Buchung der Plusdifferenz aus der Bewertung (der Transaktionswert des Aktienbestandes ist höher als den Inventarwert, der durch eine der Methoden FIFO, LIFO und GD-Methode bestimmt wird).

668 “Sonstiger Finanzaufwand” =  508 “Sonstige Wertpapiere”
– Buchung der Minusdifferenz aus der Bewertung (der Transaktionswert des Aktienbestandes ist höher als den Inventarwert, der durch eine der Methoden FIFO, LIFO und GD-Methode bestimmt wird).

508 “Sonstige Wertpapiere” = 768 “Sonstige Finanzerträge”

Steuerbehandlung

Bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Gewinns werden die Vorschriften des Gesetzes Nr. 571/2003 (Steuergesetzbuch), samt den nachträglichen Änderungen und Vervollständigungen berücksichtigt.

Im Art. 21 wird vorgeschrieben, dass für die Ermittlung des steuerpflichtigen Gewinns als abzugsfähige Aufwendungen nur jene Kosten gelten, die im Sinne der Erwirtschaftung von steuerpflichtigen Erträge gezahlt worden sind, einschließlich der Kosten, die durch geltenden Regelungen geregelt werden.

Die Erträge, die aus der Veräußerung der Wertpapiere sich ergeben, sowie jene aus den Plusdifferenzen nach der Bewertung gelten als steuerpflichtige Erträge.

Die Aufwendungen aus der Veräußerung der Wertpapiere, sowie jene aus den Minusdifferenzen nach der Bewertung gelten als abzugsfähige Aufwendungen.

Lasă un răspuns